Aepfel im Hagel

Gartengestaltung

Es ist ein Spiel, mit Formen, Farben, Gerüchen und Material. Diese werden in Abstimmung zueinander angeordnet um Stimmungsbilder oder - wie in der Gartengestaltung angeführt - Lebensräume zu bauen und zu gestalten. Dadurch bilden wir Ordnungen im Garten, die im Spannungsfeld mit den vorhandenen natürlichen Gegebenheiten wie Wetter, Temperatur, Boden und Lage, stehen.

Der Garten ist eine Mischung aus baulichen, strengeren Elementen und ungezügelter Formen-, Geruch-, und Farbvielfalt. Mit Wegen, Plätzen und Mauern wird eine Struktur definiert, die durch die Bepflanzung wieder gebrochen werden kann. Im Spiel mit den Formen, Farben, Gerüchen und dem Material wird eine Fokussierung- ein Blickfang – ermöglicht, um gleich danach wieder durch den Garten zu gleiten und in Ruhe zu genießen. So kann eine liebliche, wohlfühlende Ästhetik mit erhabenen Materialien und Formen unterbrochen werden um einzelne Elemente hervorzuheben.

Zum Beispiel kann ein Steilhang oder eine Böschung mit Trockensteinmauern gestützt und terrassiert werden um Flächen für zusätzliche Nutzungsarten zu gewinnen. Diese strengen, schweren Mauern sind Lebensraum für Tiere und Pflanzen und werden erst interessant wenn sie mit dem verspielten Geäst und Grün der Pflanzen durchsetzt und bewachsen sind.

Den Garten gestalten heißt, auf die Ästhetik achtend, Lebensräume für Mensch, Pflanze und Tier zu bauen.

Tulpen
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